Gemeinsame Pressemitteilung
AOK Baden-Württemberg, Stuttgart
Verband der Ersatzkassen Baden-Württemberg (vdek), Stuttgart
BKK Landesverband Baden-Württemberg, Kornwestheim
IKK Baden-Württemberg und Hessen, Ludwigsburg
LKK Baden-Württemberg, Stuttgart
Knappschaft, Regionaldirektion München
Selbsthilfeförderung in Baden-Württemberg auf erfolgreichem Weg
Jahresbericht zur kassenartenübergreifenden Gemeinschaftsförderung
erschienen
Stuttgart.28.09.2010. Die Selbsthilfeförderung in Baden-Württemberg, die im Zuge der
Gesundheitsreform vor anderthalb Jahren auf neue Beine gestellt wurde, ist auf
einem erfolgreichen Weg. „Es wurden gut strukturierte Abläufe nach genauen
Förderkriterien geschaffen, sodass das Geld dort ankommt, wo es den
Betroffenen am meisten hilft: direkt bei den Selbsthilfegruppen“, erklären die
Vorstände der Gesetzlichen Krankenversicherung in Baden-Württemberg.
Gemäß ihrer Selbstverpflichtung zur Transparenz hat die Arbeitsgemeinschaft
ARGE GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe der Krankenkassen und
Kassenverbände in Baden-Württemberg nun den Jahresbericht 2008 zur
Umsetzung der kassenartenübergreifenden Gemeinschaftsförderung
herausgebracht.
„Mit der Förderung der unterschiedlichen Ebenen der Selbsthilfe setzen wir unsere
Versichertengelder wirksam ein“, betonen die Vorstandsvorsitzenden der
Gesetzlichen Krankenkassen und Krankenkassenverbände in Baden-Württemberg.
Bei der Verteilung der Gelder gehe es in erster Linie um Gerechtigkeit zwischen den
einzelnen Gruppen. Eine entscheidende Rolle spiele dabei die Qualität der Arbeit.
„Deshalb sind bei der Vergabe der Gelder Vertreter der Selbsthilfe als beratende
Mitglieder beteiligt, sowohl in den Regionen als auch auf Landesebene. Diese
bringen sich auch aktiv in die Neuordnung der Selbsthilfeförderung ein“, so die
Kassenvertreter.
Der Einstieg in die Gemeinschaftsförderung ist in Baden-Württemberg aus Sicht der
Kassen durchaus gelungen. Das Ein-Ansprechpartner-Modell und die Bildung von
regionalen Fördergemeinschaften tragen nach Erkenntnis der vergangenen
anderthalb Jahre zu einem transparenten, wohnortnahen Förderverfahren bei.
Allerdings soll die Selbsthilfeförderung weiterhin eine gesamtgesellschaftliche
Aufgabe bleiben und damit eine Gemeinschaftsaufgabe aller
Sozialversicherungsträger, der Öffentlichen Hand sowie der Privaten Kranken- und
Pflegeversicherung, wie die Verfasser/-innen des Jahresberichts einhellig fordern.
Die Stärkung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe durch die Gesetzlichen
Krankenkassen und ihre Verbände dürfe deshalb nicht zu einem Rückzug anderer
verantwortlicher Kostenträger führen.
Die Koordination der landesweiten Selbsthilfeförderung liegt in den Händen der
ARGE GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe Baden-Württemberg. Die Förderung
der regionalen Selbsthilfegruppen erfolgt in 14 Regionen.
Den Jahresbericht Selbsthilfeförderung können Sie hier als PDF-Datei herunterladen:
Jahresbericht Selbsthilfeförderung 2008
Aktionen & Presse » Presse » Jahresbericht Selbsthilfeförderung 2008
