Ärzte beim operieren.

Pressemitteilung

Neue Versorgungsangebote der BKK

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Betriebskrankenkassen schließen in Baden-Württemberg neue Verträge mit dem Ziel besserer Behandlungsergebnisse.

Kornwestheim 07.04.2009. Mit der Einführung des Gesundheitsfonds und des bundesweiten einheitlichen Beitragssatzes (aktuell 15,5 %) für alle Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen rücken die Leistungs- und Versorgungsangebote der einzelnen Krankenkassen zunehmend in den Mittelpunkt.

Die Betriebskrankenkassen stellen sich diesem Wettbewerb und erweitern ihr Produktportfolio mit 3 neuen Versorgungsangeboten für Ihre Versicherten. Federführend hat die BKK Vertragsarbeitsgemeinschaft Baden-Württemberg für 113 Betriebskrankenkassen, landesweite Verträge für Baden-Württemberg entwickelt und abgeschlossen. Jeder dieser Verträge hat das primäre Ziel die Qualität der Behandlung zu verbessern, eine bessere Vernetzung unter den am Behandlungsprozess Beteiligten zu erreichen um damit letztlich den Gesundheitszustand der Patienten dauerhaft wieder herzustellen.

Die Behandlungsmethoden richten sich nach den neuesten Erkenntnissen der medizinischen Forschung und werden von der Diagnose bis zur Nachsorge und dem Abschluss der Behandlung über Leitlinien gestützt, die von Medizinern und Fachleuten der jeweiligen Fachrichtung entwickelt wurden.

Um was geht es im Einzelnen?

Orthopädische/Chirurgische Eingriffe
Gemeinsamen mit Fachärzten, Physiotherapeuten und Rehabilitationseinrichtungen wurde für orthopädisch/ chirurgische Eingriffe ein ganzheitliches Versorgungskonzept entwickelt. So wird der Eingriff wie z. B. bei einem Kreuzbandriss oder einer Operation an der Wirbelsäule durch die beteiligten Ärzte und Therapeuten, zeitlich wie auch vom therapeutischen Ablauf nach den medizinischen Anforderungen optimal abgestimmt. Dadurch wird eine lückenlose und schnelle - aber in jedem Fall qualitativ hochwertige Behandlungsfolge - sichergestellt.

Endoprothetik
Verschleißerscheinungen oder Verletzungen von Knie-, Hüft- und Schultergelenken sind nicht nur besonders schmerzhaft, sondern können auch Mobilität und Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Der Ersatz des betroffenen Gelenks durch eine Prothese verbessert die Situation der Patienten oft deutlich und schenkt Ihnen Schmerzlinderung und neue Beweglichkeit.

Der zum 01.01.2009 in Kraft getretene Vertrag hat seinen Schwerpunkt in der verstärkten Vernetzung und engen Abstimmung zwischen den niedergelassen Ärzten und den am Vertrag teilnehmenden Kliniken.

Vorteile für die Patienten:

- Definierte vor- und nachstationäre Untersuchungen durch Haus- und Fachärzte
- Enge Abstimmung zwischen Arzt und Klinik einschließlich Terminorganisation
- Organisation eines reibungslosen Überganges zwischen Krankenhaus und Rehabilitationseinrichtung

Affektive Störungen und Depression
In Deutschland leiden allein an der Erkrankung Depression 4 Millionen Erwachsene, sie gilt mittlerweile als Volkskrankheit.

Affektive Störungen und Depressionen sind häufig schwere und lebensbedrohliche Erkrankungen. Sie sind gekennzeichnet durch chronische Krankheitsverläufe mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von Invalidität, Behinderungen und gravierenden Teilhabestörungen.

Bei dem neuen Behandlungskonzept wird neben neuen Behandlungsansätzen die erforderliche und auch aus medizinischer Sicht dringend notwendige Zeit für die therapeutischen Gespräche eingeräumt und vergütet. Das Programm ist seit Anfang 2009 im Einsatz.

Ihr Redaktionskontakt:

Carlos Philipp
Pressesprecher
BKK Landesverband Baden-Württemberg
Stuttgarter Str. 105
70806 Kornwestheim
Tel.: 07154/1316-450
FAX: 07154/1316-9450
E-Mail: cphilipp@bkk-bw.de

Susanne Lilie
Stv. Abteilungsleiterin Vertragsmanagement
BKK Landesverband Baden-Württemberg
Stuttgarter Str. 105
70806 Kornwestheim
Tel.: 07154/1316-102
FAX: 07154/1316-9102
E-Mail: slilie@bkk-bw.de


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